Rita Niederöst am 17. November in den Gemeinderat Fällanden

Liebe Fällanderinnen und Fällander

 

Seit 30 Jahren lebe ich in Fällanden und habe zwei mittlerweile erwachsenen Kinder. In dieser Zeit habe ich mich in unserer Gemeinde in verschiedenen Gremien und Vereinen engagiert. Zudem war ich mehrere Jahre in der Sozialbehörde tätig sowie im Vorstand der ersten Fällander Kinderkrippe. Beruflich bin ich seit neun Jahren als Mitglied der Geschäftsleitung der Gemeindeverwaltung Küsnacht tätig. Dort leite ich das Ressort Gesellschaft, dem das Sozialamt, das Asylwesen, das Gemeinschaftszentrum, die Freizeitwerkstatt sowie der Bereich Vereinsförderung angehören.

 

Ich setze mich ein:

 

Für die Gestaltung eines Dorfzentrums

Unser Dorf ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Das Areal vor der Zwicky-Fabrik bietet sich in idealer Weise an, um einen attraktiven Begegnungsort für Jung und Alt zu gestalten. Inwieweit bereits vorhandene Liegenschaften dafür genutzt werden können, ist zu prüfen.

 

Für eine grüne Umweltpolitik

Bei der Ortsgestaltung, beim Infrastrukturerhalt und vielen weiteren Aufgaben der Gemeinde muss den ökologischen Aspekten konsequent Priorität eingeräumt werden. Der eingeschlagene Weg – Vorrang des Öffentlichen Verkehrs vor dem Privatverkehr, beispielsweise durch Ausbau der Busspuren – soll fortgesetzt werden.

 

Für eine nachhaltige Finanzpolitik

Vorausschauende Finanzpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass der Steuerfuss realistisch veranlagt ist. Ein zu tiefer Steuerfuss heute kann uns morgen teuer zu stehen kommen. Gemeindeeigenes Land und gemeindeeigene Liegenschaften müssen auch für die Bedürfnisse künftiger Generationen erhalten bleiben. Ich erachte es als unseriös, den Finanzhaushalt mit dem Verkauf dieses Tafelsilbers kurzfristig aufzupolieren. Eine Gemeinde, die gestalten will, muss sich diese Grundlagen erhalten.

 

Für ein gutes Einvernehmen zwischen Politischer Gemeinde und Schulgemeinde

Ob mit oder ohne Einheitsgemeinde – die Zusammenarbeit zwischen der Schulgemeinde und der Politischen Gemeinde soll partnerschaftlich und auf gleicher Augenhöhe erfolgen. Machtspiele bringen uns nicht weiter – es braucht ein konstruktives, respektvolles Miteinander, um gute Lösungen zu finden.

 

Für ein Dorf, das die Freiwilligen- und die Vereinsarbeit würdigt und fördert

Vereine und Freiwillige tragen viel zu einem lebendigen Dorfleben bei. Die Gemeinde soll ihren Beitrag dazu leisten, indem beispielsweise Räumlichkeiten unkompliziert und unentgeltlich für die Vereine und für die Freiwilligen zur Verfügung gestellt werden.

 

Teilen Sie diese Anliegen? Dann freue ich mich über Ihre Stimme am 17. November.

 

Rita Niederöst